Unsere Infofahrt durch die sonnige Winterlandschaft Waldkirchens „ein voller Erfolg“
geschrieben am 22. Januar 2026
Die Rundfahrt durch die sonnige Winterlandschaft zu ausgewählten Stellen des Waldkirchner Stadtgebietes
hätte an diesem Nachmittag kaum schöner sein können.
Die Waldkirchner Senioren AG hatte die Fahrt organisiert und die Resonanz war so groß,
dass schließlich ein mit überwiegend älteren Herrschaften vollbesetzter Reisebus
pünktlich am Busbahnhof starten konnte.
Als Reiseleiter mit dem Busmikrofon in der Hand fungierte Waldkirchens 1. Bürgermeister Heinz Pollak persönlich.

Die rund zweistündige Fahrt führte zunächst mit Informationen etwa zum aufwändig sanierten Arbeitsamt,
zur 2018 generalsanierten Ringmauerstraße,
zum vollbelegten Waldkirchner MVZ, zum Baugebiet Passauer Straße 2 oder zum großen Wohnkomplex
des ehemaligen Caritas-Seniorenheims zur Alten Hausbrennerei Penninger, die sich aus Hauzenberg mit
neuen Arbeitsplätzen am Stadtrand von Waldkirchen ansiedeln konnte.

Nächstes Reiseziel war Bernhardsberg mit dem neuen Feuerwehrhaus und später die „neue“ Waldkirchner Kläranlage,
deren vorgeschriebene Erweiterung derzeit laufe. Die Zahl der Wohngebäude in Waldkirchen sei seit 2014 um ca. 500 gestiegen,
21 Spielplätze würden im gesamten Stadtgebiet betrieben. Vom neuen Schiefweger Feuerwehrhaus aus bot sich ein
imposanter Ausblick auf die dichte Waldkirchner Bebauung und, wer mag, könne seit einiger Zeit im Emerenz-Meier-Haus in Schiefweg auch Hochzeit feiern.
Bauabschnitt 1 der Dorferneuerung in Richardsreut sei abgeschlossen, BA 2 folge. Mit neuen Betriebsansiedlungen
und anstehenden Erweiterungen etabliert habe sich das neue Gewerbegebiet beim LOBO und das Gewerbegebiet Manzing.

Auch in Oberndorf gibt es ein neues Baugebiet, ebenso auch das neue Baugebiet „Seeblick“ am Erlauzwiesler Kurparksee.
Eine Reihe von Investitionen rund um den See, etwa der Kinderspielplatz, der Bewegungsparcours, der Bienenlehrpfad oder
die Chalets im „Waldlerdorf“ machten das Freizeitgelände noch attraktiver. Der neue Campingplatz in Dorn,
der einmal auf 450 Stellplätze ausgebaut werden soll, Waldkirchens größtes Baugebiet Kapellenfeld, die Mittelschule,
das neue Bestattungshaus am Friedhof, das mit einem Edelstahlbecken neu renovierte Freibad, die sanierte Eishalle,
das Behinderten- und Seniorenheim am Karoli und die Baugebiete Augenweide/Zauberwald waren weitere Anlaufpunkte.


Ein weiterer Abstecher galt auch noch der Bannholzstraße mit ihren Geschäften, dem von der Stadt erworbenen IGZ,
das künftig auch die Stadtwerke beherbergen würde, der 2014 errichteten und 2020 erweiterten Kinderkrippe und
weiteren erwähnenswerten Einrichtungen im Waldkirchner Stadtgebiet.
Schuldenstand: Bei zehn Millionen geblieben


Die Fortentwicklung der Stadt habe große Bedeutung sowohl für deren Bürger als auch für die steuerliche Einnahmenseite
und nicht zuletzt machten Zuzüge/Geburten eine Region überlebensfähig.
Und, was trotz der guten Entwicklung die finanzielle städtische Seite anbelange –
Waldkirchen habe 2014 einen Schuldenstand von zehn Millionen Euro gehabt, genau wie heute, so Pollak.
Inzwischen war man wieder am Waldkirchner Busbahnhof angekommen, der mittlerweile mit digitalen Fahrplananzeigen ausgestattet ist.
Und die vielen interessierten Passagiere hatten Freude an diesem kurzweiligen,
heimatkundlichen und informativen „Senioren“-Nachmittag
„Da war ich noch nie“ war auf der Fahrt zuweilen zu hören und der spontane Vorschlag, im Februar noch eine weitere Fahrt,
diesmal über die Dörfer an Waldkirchens Stadtgrenzen durchzuführen, wurde begeistert aufgenommen.


Bericht: Otto Draxinger
Foto: Cornelia Niggl
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